TESBIH | تسبيح

CAMII | MOSQUE ISTANBUL

Tarlabaşı | Foto Report | by anti34

Tarlabaşı from anti34 on Vimeo.

MOSQUE OPENING DAY | 08 MAY 2009 | ŞAKiRiNi CAMii

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The first mosque designed by a woman has opened it doors for public last Friday. The Şakirini mosque is located in Üsküdar on the Asian side in Istanbul and has been designed under the leadership of Istanbul designer Zeynep Fadillioglu. The design is based on plans of the famous mosque architect Hüsrev Tayla and is combining classical and modern architecture. The Şakirini mosque is therefore unique because designer Zeynep Fadillioglu had a special focus on a equal space for woman. Although traditionally women pray in galleries, many imported religious rules have replaced the turkish moslem traditions. For this reason many muslim women in turkey, face difficult conditions for prayers. They have to sneak in from side doors, have to pray in separated rooms or behind men. But today’s muslima emancipate them self and they claim for their traditional rights and spaces. A separated gallery above men has been built only for women . Not only the gallery is remarkable, also the love for many design details is obvious. The windows have special texture, which cast a Koran sure cloud over the carpet. In the atrium, a water covered ball for the ritual washings, catches the visitors attention. The design of the dome is very outstanding and reminding of a women’s headscarf. The Şakirini mosque is not only a successful piece of architecture, sulry also positive signal for all turkish muslima and a directory for the strength of their emancipation.

by jinn.tv corespondent: al-jinn


ISTANBUL | 01 MAY 2009 UPDATE | KARAKOK OTONUMU INFORMATION

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Quelle | Source : Karakok Otonomu
Englishversion by google translate
In Istanbul war zum ersten Mal die 1. Mai-Demonstration in Kadiköy (Istanbul) und im letzten Moment sogar auch diejenige in Taksim (Istanbul) bewilligt worden. Aus historischen Gründen (Tötung von Dutzenden Revolutionären am 1. Mai 1977) hat die Demonstration in Taksim jeweils höchste Priorität für revolutionäre AnarchistInnen, KommunistInnen, SozialistInnen und Gewerkschafter. So zogen die meisten legalen Parteien und reformistischen Organisationen dieses Jahr nach Kadiköy, während sich revolutionäre Organisationen und Einzelpersonen nach Taksim begaben. Da ein riesiger Aufmarsch vorhersehbar war, wurde eine Kundgebung in Taksim aus strategischen Gründen (es wurde sogar öffentlich kundgetan, die Situation liesse sich so besser kontrollieren) „erlaubt“, wen auch nur theoretisch: auf den Taksim-Platz wurden nur Gewerkschaften und Parteien gelassen, während revolutionäre anarchistische und linke Organisationen brutal angegriffen und im Betreten des Platzes gewaltsam gehindert wurden. Die Staatsgewalt zog mit Helikoptern, Panzern, Gummischrot und immensen Mengen an Pfeffergas auf. Schwer verprügelt wurde der Demonstrant Öztürk Alatas, der nun eine Klage eingereicht hat. Dank heimlichen Videoaufnahmen von Seiten der Bevölkerung ( siehe Video weiter unten) gelangte die Begebenheit an die Öffentlichkeit. Weitere mehrere hundert Menschen wurden ebenfalls verletzt, ohne dass die Gewaltakte publik werden konnten.

Trotz der rohen Gewalt der Bullen (=Polizei), war der revolutionäre Aufmarsch riesig und deutlich grösser als in den Jahren zuvor. Die AktivistInnen liessen ihre Stimmen gegen Staat und Kapitalismus und für eine soziale und gerechte Welt durch nichts und niemand unterdrücken. Immer wieder wurden Gruppen und Einzelpersonen in Seitengassen zurückgedrängt, in die Ecke getrieben und dort entweder brutal verprügelt oder mit Pfeffergas und Gummigeschossen bombardiert. Nichtsdestotrotz drängten die Revolutionäre immer wieder zum Platz und brachten so ihre Entschlossenheit und ihren Zusammenhalt zum Ausdruck. Überwältigend war auch die Solidarisierung der Bevölkerung: sei es das heimliche Filmen aus der eigenen Wohnung heraus oder seien es die Hunderte von Läden, Cafés, Büchereien und Kiosks in den Seitengassen, welche ihre Türen bedingungslos öffneten und uns hinter der Theke versteckten.